Tina Fischl gewinnt Skitouren-Event „Arbermandl“ am Großen Arber im Bayerischen Wald
Erfolgreicher Auftakt bei der Premiere des „Arbermandl“ für die Persoanltrainerin Tina Fischl aus Fürstenstein. Nach Ihrem Sieg bei der Mountain Attack in Saalbach-Hinterglemm vor einer Woche gewann die Bergspezialistin am vergangenen Freitag souverän die erste Auflage des Vertikal-Up-Rennens am Großen Arber, dem höchsten Berg im Bayerischen Wald. Bei dem Skitouren-Event standen zwei Bewerbe zur Auswahl, Fischl entschied sich bewusst für das Vertikal-Up – einen reinen Bergauflauf mit Tourenskiern.
Der Start erfolgte direkt im Bereich der Talstation, das Ziel war oben am Berg auf der Eisensteiner Skihütte. Nach einem etwas verhaltenen Start fand Fischl rasch ihren Rhythmus. „Nach zwei, drei Minuten lief es dann richtig rund. „Für mich war das Rennen fast schon ein Sprint, denn die Streckenlänge betrug nur einen Kilometer und ca. 320 Höhenmeter. Das heißt eigentlich von Anfang an alles geben“, schilderte sie im Anschluss. In der Folge konnte sich Fischl kontinuierlich nach vorne arbeiten, Konkurrentinnen überholen und ihren Vorsprung im Damenfeld stetig ausbauen. Gerade im Steilhang bewies die Athletin des WSV Otterskirchen eine hervorragende Technik und Trittsicherheit.
Mit einer starken Zeit von 16 Minuten erreichte Tina Fischl als erste Dame das Ziel. Insgesamt waren am Ende nur 4 Männer schneller ganz oben am Berg. Zwar sei die Strecke für ihren Geschmack etwas zu kurz gewesen – bevorzugt startet die Extremsportlerin bei längeren Rennen –, dennoch zeigte sie sich mit dem Ergebnis äußerst zufrieden. Besonders beeindruckend: Der Vorsprung auf die Zweitplatzierte betrug beinahe vier Minuten.
Der Sieg am Arber war bereits der zweite Erfolg für die Sportlerin in dieser Skitouren-Saison. „Ich bin super happy, denn meine Hauptsportart ist der Laufsport.“ resümierte Fischl nach dem Rennen. Mit diesem gelungenen Auftritt unterstrich sie einmal mehr ihre starke Frühform und setzte ein klares Ausrufezeichen zum Saisonbeginn.
Fotodokumentation: © Alex Fischl


